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Rheinische Beichte
Wir sind nicht Repräsentanten kranker Extravanganzen
sondern ein Gespann von Musikanten, die wollen das die Anwesenden tanzen
also bitte, bringt uns mehr Elan und Vertrauen entgegen
denn wir sind insgesamt für jede Art von Frauenbewegung
die feinen Herrn ham’ wieder kräftig auf auf den Putz gehauen
und der rieselt jetzt Schrittweise in den Bewusstseinsraum
mit allen Wassern gewaschen aber immer noch schmutzig
bringen wir massenweise Schwachsinn und sind trotzdem lustig
wir sind wie – schlechte Schüler reden viel und lernen schlecht
im Glasklo Steine scheissen führt zu Scherben im Gemächt
Vielleicht ist es wie meine kleine Schwester schon immer meinte
manchmal muss man sich entscheiden will man lachen oder weinen
Herr – wir haben gesündigt
und das nich zum ersten Mal
Morgen bereuen wir gründlich
aber heut ist das egal
von wegen einmaliger Sprung über die Stränge
wir geben hunderte Gesänge über unartige Dinge
und zu jedem unserer Klänge wird ein lebensnahes Vorbild
gnadenlos verhackstückt zum tadellosen Prachtstück
da stellt man besser keine Rechnung und keine Gretchenfragen
die beste Dichtung zapft man aus der eigenen Erfahrung
wir wollen nicht Kummer mümmelnd rumlümmeln in der Ecke
sondern wie das Hundebündel Sommerlindenrinde lecken
(…)
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1001 Nacht voller anrüchiger Märchen
kryptischen Werke die mit knüppelderben Versen durchgeschüttelt werden
wir haben tüchtig viele Kerben
und deshalb brüchige Nerven
doch trotzdem zünftiges Begehren
nach unzüchtigen Lehren
(…)
(…)